In 19 Tagen

Neue Soziale Bewegungen in Heidelberg 1960–80: Erinnerungen, Engagement, Wirkung

Wir laden zur Präsentation studentischer Oral-History-Interviews und einer Podiumsdiskussion mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Studierenden ein. Im Mittelpunkt stehen die neuen sozialen Bewegungen in Heidelberg zwischen 1960 und 1980 – eine Phase intensiver politischer Auseinandersetzungen, in der Studierende entscheidende Impulse fü r gesellschaftliche Veränderungen setzten. Besonders prägend war die kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit der Stadt sowie Uni und ihren institutionellen Kontinuitäten. Darü ber hinaus setzten sich Protestierende u. a. gegen Rassismus, Imperialismus oder für die Rechte der Frauen ein. Die Interviews sowie die Podiumsdiskussion zeigen, wie Erinnerungen an damaliges Engagement und gesellschaftlichen Wandel heute bewertet werden und welche Bedeutung diese Erfahrungen für aktuelle Debatten über Menschenwürde, Antirassismus und demokratische Teilhabe haben.

Auf dem Podium sprechen neben Studierenden, vertreten durch James Dahmes, die Zeitzeuginnen Molli Hiesinger und Prof. Dr. Ute Straub sowie der Zeitzeuge Burkhart Braunbehrens.

(A student-led presentation and panel explore Heidelberg’s 1960 – 1980 social movements, student activism, and protests against racism and injustice, reflecting on their relevance for today’s debates on human dignity and democracy.)

Die Veranstaltung ist Teil der "Internationalen Wochen gegen Rassismus".


Veranstalter (organizer): Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Universität Heidelberg; Heidelberger Lupe e. V.

HInweise zum Veranstaltungsort: Hörsaal des Historischen Seminars, Eingang über Seminarstraße, nicht barrierefrei

Eintritt (entrance fee): frei (free entrance)

Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required)

Sprache (language): Deutsch (German)

Moderation (host): Verena Meier

 

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Historisches Seminar, Universität Heidelberg
Grabengasse
69117 Heidelberg
Deutschland

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