In 9 Tagen

Lissy

Berlin, 1932. Lissy stammt aus dem sozialdemokratischen Arbeitermilieu. Sie heiratet Alfred, einen bürgerlichen Angestellten, der ihr Stabilität und ein besseres Leben verspricht. Doch die Wirtschaftskrise trifft auch ihn: Alfred verliert seine Stelle – ausgerechnet bei einem jüdischen Arbeitgeber – und findet keine neue Arbeit. In seiner Verzweiflung und auf der Suche nach Halt verfällt er der Propaganda der Nationalsozialisten und tritt der SA bei. Auch Lissys Bruder Paul, früher Jungkommunist, trägt die SA-Uniform. Seine Agitation gegen die rechten Kapitalisten allerdings passt den Nazis nicht ins Konzept.

Konrad Wolf blendet in seinem dritten Spielfilm zurück in die Anfangsjahre des Nationalsozialismus und durchleuchtet die Gefühlskonflikte von Kleinbürgern und Mitläufern Hitlers. Die Geschichte basiert auf einem Roman des jüdischen Autors F. C. Weiskopf, der 1939 fliehen und auswandern konnte.

(Set in Berlin in 1932, the film follows Lissy and her family as economic hardship drives her husband and brother toward the Nazis. It explores the emotional conflicts of ordinary citizens during the rise of National Socialism, based on F. C. Weiskopf’s novel.)

Die Veranstaltung ist Teil der "Internationalen Wochen gegen Rassismus".

 

Eintritt (entrance fee): 9 Euro regulär / 6,50 Euro ermäßigt / 5 Euro für Mitglieder des Medienforums
(9 euros regular / 6.50 euros reduced / 5 euros for Mediaforum members)

Sprache (language): Deutsch (German)

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Karlstorkino
Marlene-Dietrich-Platz
69126 Heidelberg
Deutschland

Tel.: 9789-18
E-Mail:

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