Griechenland, Belgien, Frankreich, Deutschland 2024 / Regie: Vasilis Kekatos / 104 min / Daphné Patakia, Nikolakis Zegkinoglou, Stavros Tsoumanis, Popi Semerlioglou, Natalia Swift, Eva Samioti.
In seinem ersten Langfilm erzählt Kekatos die Geschichte einer jungen Frau, Chloé, die ihre Familie verlässt und sich auf den Weg macht, um zu ihrer älteren Schwester zu gelangen. Ihre Reise entwickelt sich zu einem Roadtrip voller flüchtiger Begegnungen. Chloé und die Weggefährten, die sie unterwegs findet, sind getragen von der Sehnsucht nach Freiheit, Gemeinschaft und Empathie – im Kontrast zur sozialen Kälte, Armut und Ausgrenzung, die sie umgeben. Gelobt auf der Berlinale für die feinfühlige Schilderung der Figuren und seine poetische Bildsprache, etabliert I AGRIES MERES MAS Kekatos als eine vielversprechende Stimme des jungen europäischen Autorenkinos.
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Als die Filmtage des Mittelmeeres 1986 in noch recht bescheidenem Umfang und mit Unterstützung aus Montpellier aus der Taufe gehoben wurden, war natürlich noch nicht abzusehen, welch bedeutende Rolle sie heute, 40 Jahre später, für das Montpellier-Haus und das Karlstorkino spielen - zumal das Karlstorkino zu diesem Zeitpunkt selbst noch beinahe zehn Jahre brauchte, um sich zu gründen! Seitdem wurden gemeinsam unzählige Filme gezeigt, Regisseure aus dem gesamten Mittelmeerraum an den Neckar eingeladen, zusammen gelacht, getanzt, diskutiert und geweint.
Diese 40 Jahre wollen also gebührend gefeiert werden und das tun wir mit unserem Jubiläumsprogramm! Ganze 17 Tage lang, fünf Tage länger als üblich, führt uns, mitten im Heidelberger Winter, unsere Reise in den Süden und ans Mittelmeer. In die Gegenwart mit zahlreichen aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen, darunter viele aufregende Debüts junger Regisseur*innen, in neue Werke alter Hasen und Bekannter, und schließlich in die Vergangenheit mit einer kleinen Retrospektive, die einen Streifzug durch die letzten vier Jahrzehnte unserer Filmtage unternimmt. Einen kleinen Schwerpunkt bilden dabei dieses Jahr Filme aus Spanien und Italien und wir haben sogar ein paar leichtere Filme im Gepäck - zwischen den ernsten und eindringlichen Themen darf also gerne herzhaft gelacht werden.