"Warum habe ich neulich in der Straßenbahn nicht den Mund aufgemacht, als eine Migrantin verbal angegriffen wurde?“ Scheinbar keine große Aktion. Aber häufig fehlt uns der Mut und wir wissen nicht, wie wir eingreifen sollen und tun
einfach nichts.
Welche Alternativen gibt es in diesen alltäglichen Situationen zum Wegsehen, Draufhauen oder Fliehen? Auf was kommt es an? Wie kann ich in der Öffentlichkeit aktiv verändernd eingreifen? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Mit persönlichen Erfahrungen und dem Forumtheater von Augusto Boal (ein experimentelles Rollenspiel aus dem „Theater der Unterdrückten“) werden wir
ausprobieren, wie wir beim nächsten Mal Zivilcourage in die Praxis umsetzen. Kurze Inputs vermitteln die Funktion von Vorurteilen und das Grundmodell der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ nach Wilhelm Heitmeyer.
Zivilcourage ist das Gegenteil von persönlicher Resignation und öffentlichem Schweigen.
(Workshop on civil courage: learning how to intervene nonviolently in situations of discrimination. Through discussion, role-play, and practical exercises, participants explore strategies to act confidently, challenge prejudice, and practice speaking up instead of staying silent.)
Die Veranstaltung ist Teil der "Internationalen Wochen gegen Rassismus".
Eintritt (entrance fee): frei (free entrance)
Anmeldung (registration): renate.wanie@wfga.de
Anmeldefrist (registration deadline): 13. März (13th March)
Sprache (language): Deutsch (German)