Seit Russlands völkerrechtswidrigem Angriffskrieg gegen die Ukraine im Februar 2022 ist die internationale Gemeinschaft mit schweren Menschenrechtsverletzungen konfrontiert. Ein besonders grausamer und zugleich oft übersehener Aspekt dieses Krieges ist die systematische Deportation ukrainischer Kinder aus den besetzten Gebieten nach Russland, vielfach verbunden mit Zwangsadoptionen und Umerziehung.
Untersuchungen des Yale Humanitarian Research Lab belegen, dass es sich dabei um ein staatlich organisiertes Programm handelt, das auf höchster politischer Ebene angeordnet und umgesetzt wird. Ziel ist nicht nur die Trennung der Kinder von ihren Familien, sondern die bewusste Auslöschung ihrer Identität, Sprache und Herkunft. Diese Deportationen stellen einen schweren Angriff auf die Menschenwürde der Kinder dar. Sie verstoßen gegen die Genfer Konventionen
und die UN-Kinderrechtskonvention und sind als Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bewerten. Die Veranstaltung widmet sich diesem Verbrechen sowie seinen rechtlichen, moralischen und ethischen Dimensionen.
(Event on the systematic deportation of Ukrainian children to Russia, examining it as a state-organized war crime violating human rights and international law.)
Veranstalter (organizer): Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-Neckar e. V.
Eintritt (entrance fee): frei (free entrance)
Anmeldefrist (registration deadline): 4. März (4th March)
Sprache (language): Deutsch (German)
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" 2026 statt.