Begleiten Sie die Henkersfrau oder durch die geheimnisvollen Winkel der Altstadt, vorbei am Frauenturm hin zum Ort des Heidelberger Blutgerichts von 1812. Geächtet, doch bei Nacht begehrt: Denn die Henkersfrau weiß, wie man das heilkräftige Armsünder-Fett zubereitet: „Zerlassen Menschenfett ist gut für lahme Glieder, so man sie damit schmiert – sie werden richtig wieder“ - rät 1775 noch der kurfürstliche Hofarzt.
Überhaupt weiß sie so manches zu berichten: zum Gruseln wie Totlachen. Nebenbei erfahren Sie Spannendes aus der Heidelberger Stadtgeschichte.
Spenden erwünscht für:
Projekt der Heiliggeistkirche Heidelberg: Rückkehr der Bibliotheka Palatina in digitaler Form auf der Empore der Heiliggeistkirche.
Die Bibliotheka Palatina (die Pfälzische Bibliothek) war bis zu ihrem Raub 1622 eine der bedeutendsten Bibliotheken Europas. Umfangreiche mittelalterliche Handschriften und frühe Drucke spiegelten das Wissen der Zeit von 1386 bis 1622. Unter den Beständen befanden sich u.a. das Lorscher Evangeliar aus der Hofschule Karls des Großen, der Codex Manesse, das Falkenbuch von Kaiser Friedrich II. und die Bilderhandschrift des Sachsenspiegels. Diese Bibliothek, untergebracht auf den Emporen der Heiliggeistkirche, hatte den Stand einer inoffiziellen Reichsbibliothek. Seit 1623 befindet sich der größte Teil der Medien in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek. Seit 2021 sind alle Handschriften der Bibliotheca Palatina als Digitalisate über das Internet abrufbar. Helfen Sie mit, die Schönheit dieser Bücher als Dauerausstellung auf der Empore sichtbar zu machen.
Kontakt:
Marcella Becker
marcella.becker@gmx.de
Tel.: 0179 503 1573