0
0,00 EUR
Zum Warenkorb
Alte Brücke bei Nacht, Foto: Andrew Cowin

Alte Brücke

Sie ist aus Neckartäler Sandstein und wurde im Ursprung von Kurfürst Karl Theodor im 18. Jahrhundert erbaut: die berühmte Alte Brücke. Sie ist eines der letzten großen Beispiele für die klassische Brückenbaukunst in Stein. Sie verbindet die Altstadt mit dem Neckarufer am östlichen Ende des Stadtteils Neuenheim. Die Vorgängerinnen der heutigen Alten Brücke bestanden aus Holz. Da sie immer wieder durch Kriege und Hochwasser zerstört wurden, ließ Kurfürst Karl Theodor eine Steinbrücke über den Fluss bauen (1786-1788). Auf der Stadtseite ist das mittelalterliche Brückentor, Teil der früheren Stadtmauer, erhalten.

Am 29. März 1945, einem der letzten Kriegstage, sprengten deutsche Soldaten die Heidelberger Neckarbrücken und auch die Alte Brücke. Dank einer von der Bürgerschaft lebhaft unterstützten Spendenaktion konnte am 14. März 1946 der Wiederaufbau beginnen. Im Juli 1947 war die Einweihung.

Die beiden Skulpturengruppen des Bildhauers Konrad Linck auf beiden Erkern der Alten Brücke sind die Denkmäler des Bauherrn der Brücke, Kurfürst Karl Theodor, und der römischen Göttin Minerva (griechisch: Pallas Athene).
Das Denkmal des Kurfürsten steht näher zum südlichen Neckarufer. Die auf dem zweistufigen Sockel um das Denkmal dargestellten Figuren symbolisieren die wichtigsten Flüsse in den von Karl Theodor regierten Gebieten: Rhein und Mosel, Donau und Isar.
Dem Kurfürst lag die Förderung von Kunst und Wissenschaft sehr am Herzen. Deshalb ist das zweite Denkmal der Göttin der Weisheit gewidmet.

Am Nordufer der Brücke ist der Brückenpatron Johannes Nepomuk dargestellt.

Der Brückenaffe
Der Brückenaffe ist ein beliebtes Fotomotiv für die Besucher Heidelbergs. Schon im 15. Jh. wird an der Alten Brücke ein Brückenaffe erwähnt. Die heutige Bronzeplastik von Professor Gernot Rumpf wurde 1979 aufgestellt.

Der Affe ist Sinnbild für Häßlichkeit, Schamlosigkeit, Lüsternheit und Eitelkeit. Sein nacktes Hinterteil symbolisiert Häßlichkeit, aber auch Lüsternheit. Der Spiegel, den er in der linken Hand hält symbolisiert Eitelkeit, auch der Ring, den er an der linken hinteren Hand trägt. Mit der rechten vorderen Hand streckt er uns den Zeigefinger und den kleinen Finger entgegen, bedeutet Abwendung des bösen Blickes. Der Mensch betrachtet spöttisch den Affen, dieser gibt den Spott höhnisch zurück und reduziert den Betrachter auf seine wahre Größe.

Streicht der Besucher über den Spiegel, so bringt das Wohlstand. Wer über die ausgestreckten Finger der rechten Hand streicht, kommt zurück nach Heidelberg. Über die Mäuse (das Markenzeichen des Künstlers) streichen, bedeutet viele Kinder.

Auf der Karte

In Bildern

Brückentor

Auf der Südseite der Alten Brücke ist das mittelalterliche Brückentor, Teil der früheren Stadtmauer, erhalten.

Brückenaffe ©Cornelia Lochner

Brückenaffe

Sinnbild für Häßlichkeit, Schamlosigkeit, Lüsternheit und Eitelkeit

Liebesstein Nepomukterrasse ©Cornelia Lochner

loading
0Urlaubsplaner
Service-Telefon

Haben Sie Fragen?

+49 6221 58 44 444

info(at)heidelberg-marketing.de