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Vortrag Mühlhausen: "Der Feind steht rechts" – Zum politischen Mord in der Weimarer Republik

Am 24. Juni 1922 wurde Außenminister Walther Rathenau ermordet, der als Jude und Großindustrieller für die Demokratiegegner eine der Symbolfiguren der von ihnen verabscheuten Republik darstellte. Bei der Trauerfeier im Reichstag prägte Reichskanzler Joseph Wirth den Satz: „Da steht der Feind, der sein Gift in die Wunden eines Volkes träufelt […], dieser Feind steht rechts.“ Der Anschlag vor 100 Jahren reihte sich ein in die Serie von Attentaten, mit denen Rechtsterroristen die junge Demokratie zu destabilisieren versuchten. Der Vortrag von Walter Mühlhausen am 30. Juni, um 19 Uhr, bettet die Morde in die bis zum Bersten aufgeladene politische Kultur der Zeit ein. Eingeflochten werden Textpassagen aus zeitgenössischen Hetzschriften (vorgetragen durch den Schauspieler Andreas Seifert vom Theater Heidelberg), die anschaulich vermitteln, wie sehr das politische Klima der ersten Republik durch Hass und Gewalt vergiftet war.  Der Eintritt ist frei.

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