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Von Corona in die Klimakatastrophe – ist die Welt noch zu retten?

Im April dieses Jahres erreichte die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre nach Angaben der amerikanischen Wetterbehörde NOAA trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie einen neuen Rekordwert – In der Atmosphäre befindet sich so viel Kohlenstoffdioxid wie in den vergangenen 800.000 Jahren nicht. Johannes Orphal prognostiziert, dass die Dimensionen einer Klimakatastrophe die tragischen Folgen der aktuellen Corona-Pandemie bei weitem übertreffen werden und sieht die Erderwärmung „als kommende Katastrophe, deren Folgen wir noch nicht überblicken können.“ Ist das internationale „Zwei-Grad-Ziel“ zur Eindämmung der Folgen des Klimawandels noch realistisch? Welche Variablen führen zu dramatischen Kipppunkten des Klimasystems? Könnten Technologien wie „Climate Engineering“ eine Lösung sein? Und mit welchen politischen und gesellschaftlichen Bemühungen ist die Welt noch zu retten? Prof. Dr. Johannes Orphal ist Physiker, Klimaforscher, Leiter des Forschungsbereiches „Natürliche und gebaute Umwelt“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie Beauftragter des dortigen Präsidiums für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Er vertritt das KIT im Management Board des Forschungsbereiches „Erde und Umwelt“ der Helmholtz-Gemeinschaft, ist wissenschaftlicher Gutachter für nationale und internationale Forschungsorganisationen wie die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gremien. Im Rahmen des International Science Festivals – Geist Heidelberg.

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