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Podiumsgespräch mit Folker Reichert: "Carl Erdmann (1898-1945): Das Schicksal eines unangepassten Historikers"

In einem Podiumsgespräch diskutiert Prof. Dr. Folker Reichert am 17. Mai 2022 um 19 Uhr mit Prof. Dr. Bernd Braun über den Historiker Carl Erdmann (1898-1945). Carl Erdmann gilt als einer der bedeutendsten deutschen Mediävisten des 20. Jahrhunderts, sein Hauptwerk „Die Entstehung des Kreuzzugsgedankens“ als Pionierleistung und klassische Darstellung. Erdmann habilitierte 1932 in Berlin, hatte jedoch nie einen Lehrstuhl inne. Als früher und überzeugter Gegner des Nationalsozialismus blieb ihm eine Universitätskarriere verwehrt. Er organisierte die einzige kritische Stellungnahme deutscher Historiker zum nationalsozialistischen Geschichtsbild und legte sich mit seinen Studien zu Heinrich I. mit Heinrich Himmler und der SS an. 1943 wurde Erdmann zur Wehrmacht eingezogen und starb kurz vor Kriegsende auf dem Balkan. Seine späten Werke wurden erst nach seinem Tod publiziert. Das Podiumsgespräch mit Folker Reichert ist Teil der Vortragsreihe „Ebert & Co. Neue Forschungen zur deutschen Geschichte zwischen Kaiserreich und Weimar“.   Der Eintritt ist frei.

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Webseite: www.ebert-gedenkstaette.de

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