USA 1985 / Regie: Robert Zemeckis / 116 min / Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson, Thomas F. Wilson / engl. Original mit deutschen Untertiteln / FSK: 12.
Mit dem ersten Teil von Robert Zemeckis Kult-Trilogie nehmen wir ordentlich Fahrt zurück nach vorn auf: „Back to the Future“ gilt auch nach vier Jahrzehnten als der bester Zeitreise-Film aller Zeiten und als „fresh“, wie 93% von Kritik und Publikum laut der Meta-Kritikplattform Rotten Tomatoes urteilten. Der Fluxkompensator im ikonischen DeLorean katapultiert den Schüler Marty McFly versehentlich vom Jahr 1985 nach 1955, wo er auf seine eigenen Eltern im entscheidenden Teenager-Alter trifft. Mit dem exzentrischen Erfinder Doc Brown beginnt er, die Vergangenheit seiner Familie zu reparieren, um ihre Zukunft zu sichern. Wir wollen von Euch wissen: Was macht den zeitlosen Reiz dieses Films aus? Oder ist er doch in die Jahre gekommen?
Einführung und Diskussion: Wissenschaftsredakteur Alexander Pawlak und Film- und Sozialwissenschaftlerin Dr. Morticia Zschiesche
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In dieser Reihe stellen wir uns den Filmwerken der Superlative, wie sie uns beim Programmmachen täglich in den Ankündigungstexten der Verleiher, der Filmfestivals oder der Filmkritik begegnen: den „besten“ Filmen aller Zeiten, den „schönsten“ Schauspieler*innen der Filmgeschichte oder den „größten“ Regisseur*innen, die es jemals gab – und laden
danach ein zur lustvollen Diskussion über Superlative und Relatives, über Meisterwerke und Säulenheilige, über gerechtfertigte Wertschätzung und kritische Distanz.
Die beste Filmklassiker-Reihe, die wir je hatten – oder etwa nicht?