Heute

Cine Latino!

Endlich gibt es wieder Cine Latino! Wir freuen uns sehr, Euch vom 2. bis zum 10. Mai eine Auswahl aktueller Spiel- und Dokumentarfilme aus Lateinamerika präsentieren zu können und laden Euch ein spannende und berührende Geschichten auf unserer Leinwand zu entdecken. Als besonderes Highlight erwartet Euch die deutsche Premiere des brasilianischen Oscar-Beitrags DESERTO PARTICULAR – MY PRIVATE DESERT (ab 7.5., OmdtU) von Aly Muritiba. Klug und charmant erzählt der Film eine queere Story aus der brasilianischen Einöde.  ////  Formal beeindruckend ist das poetische Filmexperiment DESTERRO (ab 2.5., OmdtU) von Maria Clara Escobar. Eine Frau, unglücklich mit ihrer Beziehung, verschwindet plötzlich in Argentinien. Die Leere, die sie hinterlässt, löst nicht nur das Gefüge von Raum und Zeit auf, sondern auch das von Bild und Ton. Ein wundervolles Beispiel, wie es Filmen aus Südamerika immer noch gelingen kann, eine ganz eigene Filmsprache zu schaffen.      ////   EL FULGOR (ab 5.5., OmdtU) dagegen ist ein Bilderrausch vom argentinischen Karneval, der Murga, in deren Zentrum die Gauchos, jene sagenumwobenen Viehzüchter, stehen. Farbe und Federn, Männer, die mit ihren lasziven Kostümen ihre Geschlechterrollen hinterfragen. „Ein kleines, schimmerndes Wunder“, wie die Kritik meint.    //// Äußerst vergnüglich wird es mit EL VIAJE EXTRAORDINARIO DE CELESTE GARCIA – DIE AUSSERGEWÖHNLICHE REISE DER CELESTE GARCIA (ab 3.5., OmdtU). Arturo Infantes Science-Fiction-Komödie über Außerirdische in Kuba hat unvergleichlichen Charme, nicht zuletzt auch durch seine tolle Hauptdarstellerin.  //// Besonders empfehlen möchten wir Euch auch EMA - SIE SPIELT MIT DEM FEUER (ab 4.5., OmdtU) von Pablo Larraín. Der Film über eine chilenische Tänzerin, deren Adoptionsversuch scheitert und die sich dennoch nicht geschlagen geben möchte, beeindruckt durch intensive markante Bilder und eine charismatische Frauenfigur.  ////  Der Dokumentarfilm PERRO (ab 3.5., OmdtU) erzählt von den Auswirkungen des Nicaragua-Kanals auf die dortigen Einwohner. Ihnen droht durch das Großprojekt die Zwangsumsiedlung. Der Film folgt dabei dem Jungen Perro und seiner Großmutter, die nun in eine unbekannte Welt, nämlich die Stadt, aufbrechen müssen. Lin Sternal gelingt es mit ihrer Dokumentation, Perros kindliche Lebenswelt mit ökopolitischen Themen in Bezug zu setzen.   //// Zuletzt möchten wir Euch noch eine kleine Besonderheit des diesjährigen Cine Latinos ans Herz legen. Junge chilenische Filmemacher*innen haben uns ihre Arbeiten für das Festival zur Verfügung gestellt und so könnt ihr einen Nachmittag lang in neues kurzformatiges Filmschaffen aus Chile eintauchen!   //// ¡Que lo pasen bien! Euer Karlstorkino

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Karlstorkino
Am Karlstor
69117 Heidelberg
Deutschland

Tel.: 9789-20
E-Mail:
Webseite: www.karlstorkino.de/reihe/cine-latino-2022

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