In 53 Tagen

BOYBAND

Bei Schwerbehinderten mit Ausweis (mit dem Zeichen B) ist die Begleitperson frei. Bitte vorher unter 06221-978912 beim Veranstalter anmelden. Preis 16.4 Euro

eine Performance über Männlichkeiten Das Intro-Video startet, laute Musik und Lichtspiel beginnen und verwandeln die Bühne in die größte Boyband-Show, die man je gesehen hat: Nebelmaschine, Musik & schreiende Fans. Drei Männer. Drei Stars. Das gab es noch nie. Die Welt wird nicht mehr dieselbe sein. David Martínez Morente, Tim-Fabian Hoffmann & Lars Nichtvontrier tanzen ihre Männlichkeiten. BOYBAND ist der Start einer neuen Ära. Eine Ära, in der drei männlich gelesene Performer die verschiedenen Arten der Darstellung und Ausübung von Männlichkeiten in Frage stellen. Sie sind zart, machen sich verletzlich, reflektieren ihre Privilegien und lassen Unsicherheiten zu. Schaffen sie es aus der männlichen Komfortzone auszusteigen? Die Boys erzählen persönliche Geschichten im Spannungsfeld von Homoerotik und Bromance, Boyband Show und Bootcamp, als auch Aggression und Zärtlichkeit. Mit BOYBAND forscht notsopretty nach alternativen Entwürfen, um den toxischen Kreislauf patriarchaler Männlichkeit zu durchbrechen. Hierfür nutzt notsopretty die erfolgreiche Pop-Strategie von Boybands als Antrieb für Gedanken über das Mann-sein. BOYBAND hat keine Angst davor, Pop zu sein, und geht tief in die Referenzen von Boybands: von Boyz II Men und Backstreet Boys bis zu den Südkoreanern BTS. Was haben uns diese Boybands über die Konstruktion verschiedener Männlichkeiten zu erzählen? Die Performance verharrt nicht in den Pop-Referenzen, sondern nutzt die ganz persönlichen Geschichten der Performer, um auch nach vorne zu schauen, z.B. welche Art Vater sie sein möchten. Die hegemoniale Männlichkeit als gesellschaftlicher Krisenkatalysator macht ein Stück wie BOYBAND dringend notwendig - ein politischer und poetischer Raum, um Männlichkeiten zu hinterfragen und zu tanzen. Konzept / Künstlerische Leitung: notsopretty (Anna Júlia Amaral, Nina Weber & Marcel Nascimento) Performance: David Martínez Morente, Lars Nichtvontrier & Tim-Fabian Hoffmann Video: Pooyesh Frozandeh Lichtdesign: Birk-André Hildebrandt Outside Eye: Miriam Michel Grafikdesign: Viviane Lennert Fotos: Anna Spindelndreier Videodokumentation: Roberta de Lacerda Medina Eine Performance von notsopretty in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und Stadt Bochum.

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