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Schloss Wolfsbrunnen Kopfbild

Wolfsbrunnen-Anlage

Die Wolfsbrunnen-Anlage ist im 16. Jahrhundert unter Kurfürst Friedrich II. als Jagd- und Lusthaus entstanden. Unter Kurfürst Friedrich V., der die englische Prinzessin Elisabeth Stuart heiratete, bekam die Anlage u.a. durch die Errichtung von mehreren Forellenbecken eine besondere romantische Ausstrahlung. Anhaltende kriegerische Auseinandersetzungen im 17. Jh. und die Verlagerung der kurfürstlichen Residenz nach Mannheim und Schwetzingen ließen die Wolfsbrunnen-Anlage in einen Dornröschenschlaf verfallen, die Nutzung als Jagd- und Gasthaus wurde allerdings nie ganz aufgegeben.

Um 1800 wurde die Wolfsbrunnen-Anlage für die vielen Romantiker, die in Heidelberg lebten oder die Stadt besuchten, zum begehrten Ausflugsziel, die in ihren literarischen Werken davon schwärmten. Die Anlage ist Lebensraum einer artenreichen Amphibienpopulation.

2015 wurde die Gastronomie (Restaurant Wolfsbrunnen) aus ihrem Dornröschenschlaf geküsst. Das Restaurant Wolfsbrunnen mit ca. 50 Plätzen hält seinen Gästen eine kleine, saisonale und hochwertige Speisenauswahl vor. Besonders idyllisch ist der Biergarten mit typischen, deftigen Biergartengerichten.

Die Wolfsbrunnen-Anlage steht unter Denkmalschutz.

Um den Wolfsbrunnen rankt folgende Legende: "Einst habe die Zauberin Jetta, die auf dem Schloßhügel bei Heidelberg hauste, an einem sonnigen Tage ihre Wohnung, eine alte Kapelle, verlassen, um ihren müden Geist durch einen Spaziergang auf den Bergen zu erquicken. Das Schicksal habe ihre Schritte über die Hügel in ein Thälchen geleitet, wo die dichteste Waldung den moosigen Boden bedeckte. Entzückt von dem rauschenden Gewässer und dem kühlen Schattengrunde, sey sie an der Quelle daselbst niedergeknieet, um die glühenden Lippen in den klaren Wellen zu erfrischen. Da habe eine hungernde Wölfin sie erblickt, und plötzlich mit ihren Jungen aus dem Gebüsche hervorstürzend, die Weissagerin, die flehend ihre Hände um Rettung zum Himmel erhob, auf der Stelle in Stücke zerrissen."
(Badisches Sagenbuch, 1846)

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