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Bismarckplatz

Der Bismarckplatz in Heidelberg befindet sich am westlichen Ende der Hauptstraße und bildet den Übergang zum Stadtteil Bergheim.

1847 legte man hier einen Winterhafen an, um den Schiffsverkehr des Neckars, eine wichtige Einnahmequelle der Stadt, zu unterstützen. Da jedoch zur gleichen Zeit der Eisenbahnverkehr auf dem Vormarsch und der Winterhafen selbst eine Fehlkonstruktion war - die Einfahrt war zu tief und zu schmal, was zur Folge hatte, dass das Wasser im Hafenbecken nicht abfließen konnte und verschlammte - wurde das Becken 1874 wieder zugeschüttet und an selber Stelle eine Gartenanlage errichtet. Der Bismarckplatz erhielt am 1. April 1875 den Namen des Reichskanzlers Otto von Bismarck anlässlich dessen 60. Geburtstages.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Bismarckplatz zu einem zentralen Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs. 1961 eröffnete an der Südseite des Platzes das Kaufhaus Horten (heute: Galeria Kaufhof), das bis zum heutigen Tage das Areal optisch beherrscht.

Ende der 1970er Jahre wird im Rahmen des Stadtmodernisierungskonzeptes des damaligen Bürgermeisters Reinhold Zundel die Straßenbahn aus der angrenzenden Hauptstraße verbannt, wodurch die Hauptstraße, die am Bismarckplatz ihren Anfangspunkt hat, zur reinen Fußgängerzone - eine der längsten Europas - wird. Im Rahmen dieser Maßnahmen erhält auch der Bismarckplatz sein heutiges Aussehen, das von der 1982 neugestalteten Fassade des Kaufhaus Horten und der davorstehenden Brunnenplastik des Bildhauer-Ehepaars Matschinsky-Denninghoff (1985) (im Volksmund "Spaghettisäule" genannt) geprägt wird.

Ein paar Bänke im nördlichen Teil bieten einen Pausenraum am Brunnen. Der Park stellt einen kleinen Ruhepol dar. Von der Neckarbrücke aus gibt es einen Weg zum Bismarckgarten.

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