0
0,00 EUR
Zum Warenkorb
Alte Brücke

Heidelberg - internationale Stadt der Wissenschaft

Lebenswissenschaften, Umweltmanagement und Informationstechnologie sind die Kernkompetenzen der internationalen Wissenschaftsstadt Heidelberg. Heidelberg gilt als Hochburg der Life Sciences – die Universität, das European Molecular Biology Laboratory, das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Heidelberger Max-Planck-Institute zählen in der Grundlagenforschung zu den Besten der Welt.

Stadt und Wissenschaften sind in Heidelberg eng miteinander verwoben. Die Symbiose begann etwa 200 Jahre nach der Stadtgründung – als Deutschlands älteste Universität „Ruperto Carola” im Jahr 1386 gegründet wurde. Die Universität zählt zu den elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland und gehört auch weltweit zur Spitze. Sie ist die beste deutsche Hochschule im QS World University Ranking und belegt unter den führenden Universitäten weltweit Platz 50. An der Ruperto Carola sind in zwölf Fakultäten und über 170 Studiengängen mehr als 30.000 Studierende eingeschrieben. In Lehre und Forschung sind mehr als 5.000 Wissenschaftler tätig - unter ihnen rund 450 Professoren. Zehn Nobelpreisträger haben als Professoren an der Universität Heidelberg geforscht oder sind hier heute noch tätig wie Prof. Dr. Harald zur Hausen, der 2008 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Gegründet wurde die Universität im Jahr 1386 – sie ist die älteste Universität Deutschlands.
Die Universität versteht sich als Forschungsuniversität mit internationaler Ausstrahlung. Neben dem Ausbau ihrer disziplinären Stärken fördert sie den Dialog über traditionelle Fächergrenzen hinweg – auch in den Geisteswissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Wissenschaftliche Institute

Das Universitätsklinikum Heidelberg steht für innovative Spitzenmedizin auf internationalem Niveau. Es gehört zu den führenden Medizinzentren Europas – in Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Die Medizinische Fakultät besteht seit 1388 und ist damit die älteste in Deutschland. Jedes Jahr werden die mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen rund 800.000-mal von Patienten aus ganz Deutschland und dem Ausland aufgesucht.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) widmet sich als größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland der Erforschung der Volkskrankheit Krebs. 3.000 Mitarbeiter, davon über 1.000 Wissenschaftler, erforschen in mehr als 90 Abteilungen und Arbeitsgruppen wie Krebs entsteht und wie man ihn effektiver behandeln kann, sie erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken.

Das Gemeinschaftsprojekt Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist bundesweit einmalig – eine gemeinsame Einrichtung des Universitätsklinikums Heidelberg mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) ist derzeit die einzige Therapieeinrichtung in Europa, die (auch) mit Schwerionen arbeitet, und sie ist weltweit die einzige, die über eine „Gantry“ verfügt – eine bewegliche Strahlführungsanlage, bei der der Strahlenaustritt 360° um den Patienten rotiert werden kann.

Das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat sich ebenfalls der biologischen Grundlagenforschung verpflichtet. Es wird von insgesamt 18 europäischen Staaten betrieben und hat seinen Hauptsitz in Heidelberg.

Die Max-Planck-Gesellschaft ist in Heidelberg gleich mit vier Einrichtungen vertreten – den Instituten für medizinische Forschung, Astronomie, Kernphysik und ausländischem öffentlichen Recht und Völkerrecht.

Zentrale wissenschaftliche Einrichtungen der Ruperto Carola im Bereich der Lebenswissenschaften sind unter anderem das Biochemie-Zentrum, das Interdisziplinäre Zentrum für Neurowissenschaften, das Zentrum für quantitative Analyse molekularer und zellulärer Biosysteme (BioQuant), das Zentrum für Astronomie und das Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH).

Forschungseinrichtungen wie die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, die Landessternwarte und das private Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS), bei dessen Forschung die Entwicklung neuer theoretischer Ansätze zur Interpretation von experimentellen Daten im Vordergrund steht, sind weitere Leuchttürme in der Heidelberger Forschungslandschaft.

Technologiepark Heidelberg
Die Stadt Heidelberg hat mit dem Technologiepark für junge wachsende Life-Science-Firmen und der Heidelberger Wirtschaftsförderung als zentrale Anlaufstelle zwei erfolgreiche Schnittstellen geschaffen, um Wissenschaft und Wirtschaft zu vernetzen. Der Technologiepark Heidelberg arbeitet eng mit dem ebenso in Heidelberg ansässigen BioRN Network e.V. zusammen. Gemeinsam unterstützen sie die Vernetzung und den Wissenstransfer von der Grundlagenforschung in Start-up-Unternehmen, etablierten Biotechnologie-Unternehmen und multinationalen Firmen, wie z.B. Roche in Mannheim, Abbott in Ludwigshafen und Merck in Darmstadt.

loading
0Urlaubsplaner