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Pressetexte

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07|03|2017

Heidelberg – Stadt der Romantik, Stadt der Wissenschaft

Christine Buch

In Heidelberg treffen Altstadt-Romantik und Spitzenforschung aufeinander

Rund 12 Millionen Touristen und 1,4 Millionen Übernachtungen in über 7.000 Gästebetten im Jahr 2016 - Heidelberg ist einer der großen Touristenmagneten Deutschlands. Nicht zuletzt das weltbekannte Heidelberger Schloss zieht jedes Jahr unzählige Besucher in seinen Bann. Auch die romantische Altstadt und die malerische Lage Heidelbergs am Neckar, umgeben von Bergen und Wäldern, faszinierten bereits vor Jahrhunderten Dichter und Maler und ließen die Neckarstadt zum Inbegriff deutscher Romantik werden. 

Doch Heidelberg ist gleichzeitig eine moderne Wissenschaftsstadt und gilt als Hochburg der Life Sciences – die Universität, das European Molecular Biology Laboratory, das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Heidelberger Max-Planck-Institute zählen in der Grundlagenforschung zu den Besten der Welt. Daneben sind auch Umweltmanagement und Informationstechnologie Kernkompetenzen des internationalen Wissenschaftsstandortes Heidelberg.

Malerische Altstadt und faszinierende Sehenswürdigkeiten

Heidelberg steht als Inbegriff deutscher Romantik auf der Wunschliste vieler Städtereisender ganz weit oben. „Die Stadt in ihrer Lage mit ihrer ganzen Umgebung hat, man darf sagen, etwas Ideales“, schrieb schon Johann Wolfgang von Goethe vor mehr als 200 Jahren in sein Tagebuch. Und auch die Dichter der Romantik Joseph von Eichendorff, Clemens Brentano und Achim von Arnim sind dem Zauber der Stadt erlegen, ebenso wie der Schriftsteller Mark Twain, der Komponist Robert Schumann oder der Maler William Turner. 

Zu Recht, schließlich bietet die Stadt auf einem überschaubaren Raum eine Fülle höchst unterschiedlicher Sehenswürdigkeiten. Das majestätische Heidelberger Schloss hoch über der Altstadt setzt Heidelberg buchstäblich die Krone auf. Dass es seit mehr als 300 Jahren überwiegend eine Ruine ist, macht seinen ganz besonderen Charme aus. 

Untrennbar mit der Geschichte der Stadt verbunden ist auch die mehr als 600 Jahre alte Universität Ruperto Carola mit ihrer fast sakral anmutenden Alten Aula. Sie ist die älteste Universität Deutschlands. Auf dem berühmten Philosophenweg wandelten einst Gelehrte in steifen Gehröcken und ließen ihre Gedanken beim Spaziergang schweifen. Von hier aus genießt man ein einzigartiges Panorama auf Heidelberg – es eröffnet sich ein wahrer Postkartenblick auf die Altstadt, den Fluss, die Alte Brücke, das Schloss und den fast 600 Meter über der Stadt thronenden Königstuhl. Vom Philosophenweg windet sich der Schlangenpfad über zahllose Stufen und grobes Kopfsteinpflaster hinunter zur Alten Brücke, einem weiteren zu Stein gewordenen Wahrzeichen der alten Residenzstadt. 

Romantisch wird es auf der Nepomuk-Terrasse an der Alten Brücke – am Heidelberger Liebesstein können Verliebte ein Schloss als Symbol ihrer ewigen Treue anbringen. Von hier aus sind es nur wenige Schritte in die Altstadt mit ihren malerischen Plätzen, Kirchen, Museen und zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten. In den verwinkelten Seitenstraßen, kleinen Gassen und lauschigen Innenhöfen des historischen Stadtkerns warten auf den Besucher immer wieder Überraschungen. Denn so bunt und unterschiedlich die Reisenden aus aller Welt, so lebhaft und facettenreich ist das kulturelle Repertoire Heidelbergs – von Tanz über Theater bis hin zu Musik und zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen bietet die Stadt eine vielseitige Kulturszene, die kaum einen Wunsch offen lässt.

Spitzenforschung am internationalen Wissenschaftsstandort  

Stadt und Wissenschaften sind in Heidelberg eng miteinander verwoben. Die Symbiose begann etwa 200 Jahre nach der Stadtgründung – als Deutschlands älteste Universität „Ruperto Carola” im Jahr 1386 gegründet wurde. Heute zählt sie zu den elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland und gehört auch weltweit zur Spitze. Dabei bildet die Universität Heidelberg den Mittelpunkt eines Forschungsnetzwerkes und ist mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Unternehmen am Wissenschaftsstandort Heidelberg verbunden – vor allem im Bereich Lebenswissenschaften. Das Universitätsklinikum Heidelberg steht für innovative Spitzenmedizin auf internationalem Niveau und gehört zu den führenden Medizinzentren Europas. Hier werden in mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1 Million Patienten ambulant behandelt.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und arbeitet eng mit der Universität zusammen. Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) ist derzeit die einzige Therapieeinrichtung in Europa, die (auch) mit Schwerionen arbeitet, und sie ist weltweit die einzige, die über eine „Gantry“ verfügt – eine bewegliche Strahlführungsanlage, bei der der Strahlenaustritt 360° um den Patienten rotiert werden kann.

Der biologischen Grundlagenforschung verpflichtet hat sich das European Molecular Biology Laboratory (EMBL), das von insgesamt 18 europäischen Staaten betrieben wird und seinen Hauptsitz in Heidelberg hat. Die Max-Planck-Gesellschaft ist in Heidelberg gleich mit vier Einrichtungen vertreten – den Instituten für medizinische Forschung, Astronomie, Kernphysik und ausländischem öffentlichen Recht und Völkerrecht. Forschungseinrichtungen wie die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, die Landessternwarte und das private Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS), bei dessen Forschung die Entwicklung neuer theoretischer Ansätze zur Interpretation von experimentellen Daten im Vordergrund steht, sind weitere Leuchttürme in der Heidelberger Forschungslandschaft. Nicht zuletzt hat die Stadt mit dem Technologiepark für junge wachsende Life-Science-Firmen und der Heidelberger Wirtschaftsförderung als zentrale Anlaufstelle zwei erfolgreiche Schnittstellen geschaffen, um Wissenschaft und Wirtschaft eng miteinander zu vernetzen.

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Bildunterschriften:

Foto 1: Stadt und Wissenschaften sind in Heidelberg eng miteinander verwoben

Foto 2: Universitätsklinikum Heidelberg

Foto 3: Heidelberger Ionenstrahl Therapiezentrum (HIT)

Bildnachweise:

Foto 1: Heidelberg Marketing GmbH

Foto 2: Universitätsklinikum Heidelberg

Foto 3: HIT

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