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Station Molkenkur, Foto: Tony Buchwald

Molkenkur

Der Name Molkenkur entspringt der 1852 von Albrecht Wagner neu erbauten Gaststätte "Schweizerhaus", in der Kuren auf der Grundlage von Ziegenmolke angeboten wurden - es war damals von einer Molkekur die Rede.

Das dort ansässige Hotel-Restaurant-Café Molkenkur, seit 2001 unter der Leitung von Dr. Fridolin Scheuerle, bietet Speis und Trank mit Blick über Schloss und Altstadt. Die traumhaft gelegene Molkenkur bietet die perfekte Kulisse für Veranstaltungen unterschiedlicher Art.

Die Molkenkur ist am einfachsten mit der Bergbahn zu erreichen.

Auf der Molkenkur befand sich die erste Burg Heidelbergs. Verlässt man das Stationsgelände der Bergbahnen, indem man rechts am Gebäude vorbei unter der Brücke der Königstuhlbahn hindurchgeht, gelangt man zur Fahrstraße (Molkenkurweg). Rechts findet man den etwa 800 Jahre alten Burggraben. Leider sind nur noch einige wenige Mauerreste dieser Anlage vorhanden (oberhalb des Grabens). Zur talseitigen Terrasse kann man den majestätischen Ausblick genießen.

Die Molkenkur ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Spaziergänge. Zum Schloss gibt es viele Wege, unter anderem auch den Friesenweg, benannt nach Ernst Fries (Maler der Romantik).

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